Andrénalin
heavy metal chainsaw!!!

August 3rd, 2008

Neo Freerunner: rocks hard - rides free!

Posted by Andrénalin in Neo Freerunner, Linux

Yesterday I had some fun riding my bike around town with a GPS-enabled OpenMoko Neo Freerunner attached to the handle bar. I bought a PDA/mobile-phone mount-kit for bikes at the PEARL online store.

The Freerunner fits in very good and there is some foam between the Freerunner and the plastic of the mount-kit, so it will not scratch it badly.

00014
 
 
00015
 
 
00016
 
 

The USB and audio ports as well as the two buttons are accessible through the big holes at the sides of the mount-kit. The external GPS antenna port is accessible after lifting the Freerunner for 3mm (see photo 1 and 2):

00017
 
 
00018
 
 
00019
 
 

To fixate it on the handle bar I just had to attach a small plastic strap to it.

00006
 
 
00007
 
 
00008
 
 

Now I can clip on my Freerunner and with the excellent tangoGPS software installed I can ride around town to explore new roads for the Openstreetmap project.

00009
 
 
00010
 
 
00011
 
 

Perhaps I am going to buy a dynamo hub and some sort of power converter that supplies my Freerunner with 5V, so I can charge it while riding the bike (have a look at this c’t article 23/2007, page 190)…

March 31st, 2007

Brisbane und noch mehr geklautes Internet

Posted by Andrénalin in Australien, Linux, Lachgeschichten

Hallo Freunde!

Am 28.3. sind wir von Lennox Head weiter nach Brisbane gefahren. Sonja und Henning pennen in einer Wohnung von Verwandten in einem abgefahrenen Tower direkt im Stadtzentrum und Jenny und ich wohnen auf einem Campingplatz in einem fest installierten und ultra-verranzten Wohnwagen (das ist wesentlich günstiger als in einem Backpacker einzuchecken). Das ist aber auch alles gar nicht schlimm, denn das Wetter in Brisbane ist total super! Bis zum 5.4. werden wir hier noch ein bisschen in der Sonne rumgammeln und mal in den Australia Zoo gehen (ihr wisst schon: der vom Crocodile Hunter ;)). Dann geht’s nochmal für 2 Tage nach Sydney und dann zurück nach Deutschland (owei, wir vermissen vor allem das gute deutsche Brot! ;) Die Dichte von australischem Brot liegt weit unter der von Watte).

WLANs gibt es hier natürlich auch reichlich, so dass ich mir erstmal 2 WEP-WLANs am Campingplatz geknackt habe (so wie auch im letzten Eintrag schon beschrieben). Mit dem WEP-Key cracken war es allerdings noch nicht ganz getan. Das eine WLAN ist ein Bezahl-WLAN, bei dem man vom Campingplatz Tages- oder Wochenzugänge erhält. Das ist mir persönlich allerdings egal, denn ich klaue mir einfach MAC-Adressen von angemeldeten Usern und kann so auch kostenlos surfen. Das zweite WLAN scheint irgendein Firmen-WLAN zu sein und hat offensichtlich einen MAC-Filter. Dort habe ich mir einfach die MAC-Adresse des Users mit dem wenigsten Traffic gegeben. Wie immer lasse ich dann alles durch mein OpenVPN tunneln damit zumindest meine Daten sicher reisen dürfen :). Das macht mir jetzt schon ziemlich Spass!

C-ya!

March 25th, 2007

gestohlener Laptop und gestohlenes Internet

Posted by Andrénalin in Australien, Linux, Lachgeschichten

Jawohl! Mein Laptop wurde gestohlen! Argh! Aber… ICH HABE IHN WIEDER!!! :)

Es war so: Wir waren zu viert auf einem Campingplatz in Moss Vale (einem kleinen Kaff zwischen Canberra und Sydney) und haben unsere Zelte auf einem Platz direkt neben den Toilettenhäusern aufgestellt. Da wir nicht den Luxus eines mit Strom versorgten Stellplatzes geniessen konnten und wir in Sichtweite zum Klohaus gecampt haben, habe ich meinen Laptop bei den Männertoiletten an den Waschbecken geladen (in der Ledertasche versteckt, so dass der Laptop eigentlich nicht direkt erkennbar ist). Nach etwa einer halben Stunde ist Henning zum Klo gegangen und hat nachgeschaut ob der Laptop noch da ist… NOPE! Da war leider kein Laptop mehr! PANIC! Es sind 3 Personen in dieser Zeit in der Nähe bzw. in den Männertoiletten gewesen: eine Frau(!), ein alter Opa und der Campingplatzbesitzer. Wobei die Frau definitiv für ca. 15 Sekunden in den Männerräumen war. Mit dem Campingplatzbesitzer haben wir zuerst den Opa gefragt. Der wusste noch nicht einmal was ein Laptop/Notebook ist und hat auch nichts mehr am Waschbecken gesehen. Dann sind wir zu der etwa 22 Jahre alten Frau gegangen, die mit ihrem - genau wie sie - versoffenen Freund in einem uralten Wohnwagen ohne Auto gehaust haben. Das Pärchen schien dem Campingplatzbesitzer bekannt gewesen zu sein, denn der hat die beiden übelst angefahren und den Laptop gefordert. Wenn Sie ihn direkt rausrücken würde er die Polizei raushalten… nach etwas Gemecker hat die Frau dann auch den Laptop aus einer Ecke gezaubert, allerdings ohne Zubehör… jedes Einzelteil musste ich separat zurückverlangen. Jetzt ist wieder alles gut und wir haben die gute Diebin auch schön auf Video aufgenommen. :)

Gestern sind wir in einem Kaff ca. 1000km weiter (d.h. 200km vor Brisbane an der Küste) angekommen: Lennox Head. Gestern noch pralle Sonne und relaxen im roten Eukalyptus-See, heute Regen und Sturm ohne Ende. Kurz: SCHE**SE. ;) Unsere Zelte haben wir heute morgen im Regen wieder abgebaut und sind auf dem gleichen Campingplatz in eine nur minimal teurere Cabin gezogen. Den Sturm hätten die Zelte vermutlich auch nicht überlebt.

Auf dem Platz gibt es sogar kostenloses WLAN, allerdings nur 2 Stunden/Tag und auch ziemlich übel gefiltert. Aber auch in Reichweite liegt ein privates WEP-verschlüsseltes WLAN, das ich mit Hilfe von aircrack-ng und meiner guten alten Netgear WG511 innerhalb von 52 Minuten knacken konnte. Jetzt haben wir unbegrenzt eine 8MBit Internet Leitung und das kommt bei dem Wetter schon ziemlich gut an! :) Wenn jemand am Crackvorgang interessiert ist, hier ein paar Screenshots:

Lennox Head WLAN mit aircrack
 
 
Lennox Head WLAN mit aircrack
 
 
Lennox Head WLAN mit aircrack
 
 

So, Freunde! Bis bald und immer schön aufpassen! ;)

January 8th, 2007

Debian etch linux on Intel 965 Express chipsets

Posted by Andrénalin in Linux, Sachgeschichten

Installing Linux on a Intel 965 Express based mainboard may be a bit tricky as some of the fresh hardware is not supported in current installers.

I installed Debian etch successfully on an Intel DG965WHMKR board with an PATA/IDE-DVD-drive and a SATA-harddisk. Because of the integrated SATA-chip in the ICH8 southbridge Intel placed a separate Marvell IDE chip on the board. As of this writing the Linux kernel 2.6.19 does not recognize this IDE chip and cannot access the IDE-DVD-drive. Some installers ship with generic-ide support compiled directly into the kernel (NOT as a module!). I think Knoppix has this built in, but I had no success booting it. You have to pass the kernel parameter “all-generic-ide” in the bootloader to enable the generic ide support.

I did not want to spend nights for trying other OSes and fiddling with my old IDE-DVD-drive so I tried another method. My idea was to boot with pxe over the local network.

1.1 Install with PXE

You need a dhcp-server and a tftp-server on your net. I already had one for a diskless workstation so I placed the Debian netboot files from the daily-snapshot-images on my server and fired the Intel 965 machine up (you have to enable pxe in BIOS first). The holy Debian installer loaded and successfully configured the onboard Intel 82566DC Gigabit ethernet card and my SATA harddisk.

Wow! That’s all you need! Debian fetched the packages over the net and installed smoothly in about 5 minutes (I run an apt-mirror on the LAN, so calm down ;)). The new Debian installer has some new features, that make life very easy… for example the ability to create encrypted filesystems/partitions (encrypted root-partition, too!). Use it! :)

1.2 Install using USB

If you are not able to boot with pxe over the local network you can try booting from a USB-storage-device (flash drive, harddisk,…) with the daily-snapshot hd-media images. I cannot confirm that this method is successful, but you should be able to boot from USB-devices.

2 Configuring Debian

2.1 Building Kernel

As of this writing the kernel 2.6.18 is used in the Debian installer daily-builds. This kernel lacks support for DRI with the integrated X3000/i965 graphics chip. Version 2.6.19 fixes this.

to be continued…

January 8th, 2007

Neuer Rechner: Core 2 Duo E6600, Intel 965 Express Chipset, abgefahrenes Gehäuse

Posted by Andrénalin in Linux, Window$, Sachgeschichten

Weihnachten war es dann soweit: ein neuer Rechner musste her. Der über 4 1/2 Jahre alte Athlon XP 2000+ mit einem nForce2 Mainboard ist aus folgenden Gründen kaum mehr einsatzfähig:

  1. häufige Abstürze (vor allem unter Windows - hängt auch teilweise mit Punkt 5. zusammen)
  2. extrem langsam (natürlich nur ein Prozessor(-kern))
  3. wenig RAM (768MB)
  4. Geräuschkulisse erinnerte an einen Presslufthammer durch 3 defekte Lüfter (Grafikkarte, CPU, Netzteil)
  5. durch den defekten Grafikkartenlüfter ist dann die Grafikkarte in einem 3D-Spiel unter Windows teilweise angebrutzelt. In Windows ist das Bild auf dem TFT-Monitor trotz DVI total verschwommen. Unter Linux war es allerdings noch gestochen scharf (erklärt sich wohl dadurch, dass der Open-Source-Treiber die verbrutzelten Speicherbereiche in Ruhe lässt).
  6. das Gerät war ein unglaublicher Stromfresser: im Idle-Zustand hat es sich mit 108 Watt unter Windows und 92 Watt unter Linux bedient (Linux beherrscht das Heruntersetzen des FSB bei nForce2-Boards). Unter Volllast hat es sich 140 Watt genehmigt. Mit einem leistungshungrigen 3D-Spiel kommen noch einmal etwa 30 Watt hinzu.
  7. etwa alle 2-3 Wochen liess sich der Rechner nicht mehr einschalten (noch nicht einmal den BIOS-Screen bekam man zu sehen). Vom Netz nehmen hat nicht geholfen. Batterie entnehmen auch nicht. Nachdem ich die RAM-Riegel in andere Steckplätze gesteckt habe lief er wieder an. Weiss der Geier was das war! :)

So. Genug über den Zombie. Jetzt zu dem eigentlichen Thema: der NEUE.

Gekauft habe ich folgendes:

00005
 
 
  • Prozessor: Intel Core 2 Duo E6600 (2×2,4GHz, 4MB L2-Cache!, 1066MHz Bustakt)
  • Mainboard: Intel DG965WHMKR (965 Express Chipsatz, integrierter Intel X3000/i965 Grafikchip - leider ohne DVI, ist aber per ADD2-Karte nachrüstbar)
  • Speicher: 2×1GB MDT
  • Festplatte: Samsung HD401LJ (400GB, SATA)
  • Netzteil: Seasonic S12-380HB (380W, extrem effizient und leise)
  • Gehäuse: Silverstone LC14M (total abgefahrenes HTPC[HomeTheaterPC] Gehäuse mit LCD)
  • CPU-Kühler:
    • zuerst gekauft: Thermalright Ultra-90 - der Prengel war leider zu groß (passt leider von der Höhe nicht in das abgefahrene Gehäuse, wegen mangelnder Dokumentationen der Hersteller konnte man das vorher nicht wissen). Ich habe überlegt, ihn passend zu machen aber das Heatpipe-biegen kann das Ding ganz schnell wert- und nutzlos machen! ;) Der wird also wieder verkauft.
    • jetzt drin: Zalmann CNPS8000 (ist gut gebaut, aber der Lüfter ist sehr laut… den habe ich erstmal übelst weggebastelt - siehe unten) :)
  • ein paar leise Papst-Lüfter zur Sicherheit… für die CPU-Kühlung habe ich einen davon allerdings mit schwerem Gerät bearbeitet.
00006
 
 

Der Zusammenbau war - wie immer - ein Vergnügen. Leider passte der Thermalright Kühler nicht, deshalb habe ich mir den Zalman kaufen müssen. Der dort fest eingebaute 92mm-Lüfter war mir aber viel zu laut, deshalb habe ich ihn mit viel Fummelarbeit durch einen Papst 3412N/2GLLE ersetzt.

00014
 
 

Das Ausbauen verlief relativ schmerzlos: Mit zwei Schraubenziehern konnte man ihn aus den empfindlichen Kühlrippen vorsichtig heraushebeln. Zum Einbau des Papst waren dann nur folgende Werkzeuge nötig: Säge, Kneifzange, Schleifpapier, Schraubenzieher.

00017
 
 

Das Gehäuse vom Papst-Lüfter habe ich mit der Kneifzange vorsichtig Stück für Stück herausgebrochen, so dass der Lüfter genau auf den Kühler passt.Damit sich die Vibration des Lüfters nicht auf die laut schwingenden Kühlrippen überträgt, habe ich aus Drähten mit Gummimantel einen Dämpfer unter den Lüfter gebastelt. Gleichzeitig halten die Gummidrähte den Lüfter stabil schwebend über dem Kühler.

00015
 
 

Die Gehäuselüfter habe ich nicht angeschlossen. Den vorderen habe ich auch durch ein leises Papst Modell mit Gummihalterung ersetzt. Netzteil-Lüfter, CPU-Lüfter und der ansaugende vordere Gehäuselüfter sind kaum hörbar. Die CPU bleibt im Idle-Zustand auf 37 Grad, bei Volllast geht es nicht über 45 Grad (gegenüber dem bei 75 Grad ruhenden Athlon XP sicherlich ein enormer Fortschritt :) ).

00019
 
 

Dann wurde die Kiste angeschmissen und erstmal Windows installiert. Wie zu erwarten funktioniert dort nach Treiberinstallation alles (bis auf einige 3D-Spiele wie z.B. Siedler 2, die explizit eine ATI oder NVidia Grafikkarte verlangen… da frage ich mich wozu es OpenGL und DirectX gibt). GTA SA funktioniert aber (puuuh… Glück gehabt).

Für Linux wird es einen separaten Blog-Eintrag geben (das läuft aber natürlich auch wunderbar!) :). Die ja noch recht frische Hardware benötigt hier und da ein paar Workarounds bei der Installation.

October 13th, 2006

Inkscape Vektorgrafik

Posted by Andrénalin in Linux, Window$, Mac, Sachgeschichten

Während ich die Grafiken für eine Internetseite gestaltet habe, bin ich auf ein extrem gutes Open-Source Vektorgrafik-Programm gestoßen, das ich zwar schon vorher kannte aber noch nie wirklich benutzt habe: Inkscape.

Das Programm lässt sich vergleichen mit Programmen wie Adobe Illustrator und mir persönlich gefällt es sogar noch besser als die kommerziellen Vektorgrafikprodukte. Es ist extrem intuitiv zu bedienen und speichert alles im offenen SVG-Standard. Wenn der Internet Explorer jetzt noch SVG verstehen würde, dann könnte ich die Seitengrafiken inklusive Animationen komplett in SVG erstellen… Naja, aber in Kombination mit dem ebenfalls ausgereiften GIMP kann man Grafiken genauso produktiv bearbeiten wie mit den kommerziellen Tools von Adobe (Illustrator+Photoshop).

Fazit: Ich bin begeistert! Inkscape und GIMP gibt es übrigens für Linux, Mac und Windows.